04.09.2023 - 9 Aktueller Stand baulicher Maßnahmen und Grünpflege

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Wortprotokoll

Herr Pecat berichtet kurz über folgende Maßnahmen:

  • Gehwegreparatur in der Karl-Marx-Straße ist an 3 Stellen abgeschlossen. Eine fehlt noch.
  • Die Geschwindigkeitsmessgeräte werden wöchentlich laut Stellplan positioniert. Aufgrund des Schulbeginns jedoch vorranging an den Schulen.
  • Der Sportplatz an der Fritz-Reuter-Schule wurde für den Sportunterricht hergerichtet.

Herr Zachey sagt, dass er von einer Anwohnerin der Wismarschen Straße angesprochen wurde. Die Linden dort müssen zurückgeschnitten werden, da vereinzelt bereits Äste an Hauswände und Dächer stoßen und z.T. Schäden anrichten.

 

Herr Uhle antwortet, dass hierfür Anträge an die untere Naturschutzbehörde gestellt werden müssen.

 

Herr Blomberg ergänzt, dass für die Linden im Herbst ein Pflegeschnitt vorgesehen ist. Weiterhin berichtet Herr Blomberg über folgende Themen:

  • die Standortausgleichspflanzungen am Kapellenberg sollen im Winter durchgeführt werden
  • für das Naturdenkmal „Drei Eichen“ auf der Bürgerwiese und die 3er Eichengruppe auf der Grünfläche hinter dem Amtsgericht sind umfangreiche Baumpflegearbeiten notwendig. Für beide Eichengruppen wurden Baumgutachten erstellt nachdem im Frühjahr größere Schädigungen an beiden Baumgruppen festgestellt wurden. Für das eingetragene Naturdenkmal „Drei Eichen“ ist im Ergebnis des Gutachtens ein Kronenpflegeschnitt in größerem Ausmaß (Rückschnitt) erforderlich. Für die Eichengruppe hinter dem Amtsgericht wird die Entnahme eines der drei Stämmlinge und ein Kronenrückschnitt der beiden verbliebenen Stämmlinge erforderlich. Die Pflegearbeiten zum Erhalt beider Baumgruppen sollen im Herbst/Winter 2023/24 durchgeführt werden.

 

Frau Sonnenberg fragt, warum die Baumaßnahmen in der Sandstraße erst Ende Oktober fertiggestellt werden. Dies sollte doch bereits viel früher geschehen.

 

Herr Blomberg antwortet, dass dies mehrere Gründe hat: Die Genehmigungsverfahren haben sich verzögert, es wurden viele Altlasten im Boden gefunden, die Baufirma hat im August 3 Wochen Betriebsferien gemacht, das Planungsbüro hat erstmalig so einen Vorhaben (Bike-Park) geplant und hatte demzufolge noch keine Erfahrungen in diesem Bereich. Während des Baufortschrittes wurden Änderung zur ursprünglichen Planung erforderlich, um zum einen den örtlichen Verhältnissen.

 

Herr Zachey regt an, sich für die Zukunft Planungsbüros zu suchen, welche sich mit den zu erbringenden Leistungen auch wirklich auskennen und Erfahrungen haben.

 

Frau Sonnenberg merkt an, dass viele Kinder dort jetzt schon spielen, obwohl die Baumaßnahme noch nicht abgeschlossen. Dies ist gefährlich.

 

Herr Blomberg stimmt dem zu und meint das dies zwar nicht optimal sei, aber die Nutzung durch Kinder und Jugendliche außerhalb der Arbeitszeiten der Baufirma abgestimmt sei.

 

Frau Sonnenberg fragt ob das Unkraut und der Wildwuchs noch entfernt werden, oder ob die Strecke so bleibt.

 

Herr Blomberg antwortet, dass noch alles zurückgeschnitten bzw. entfernt wird. Möglicherweise kann ja auch ein Blühstreifen zwischen Graben und Wanderweg angesät werden.

 

Herr Uhle schlägt vor, dass dort der Umweltausschuss kreativ tätig werden kann.

 

Herr Blomberg teilt den Ausschussmitgliedern mit, dass noch eine Totholzentfernung im benachbarten Waldstück erfolgen wird.

 

Frau Sonnenberg weist daraufhin, dass der benachbarte Graben noch abgesichert werden sollte. Ein Kind soll da bereits reingefallen sein.

 

Herr Uhle merkt an, dass Seen auch nicht abgesichert werden.

 

Frau Sonnenberg unterbreitet den Vorschlag ein Hinweisschild aufzustellen.

 

Herr Blomberg sagt, dass es zur Fertigstellung noch eine Überprüfung der Verkehrssicherheit für diese Sportanlage entsprechend DIN- Norm geben wird, im Ergebnis wird ein TÜV- Protokoll ähnlich wie bei Spielplätzen erstellt.

 

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