29.01.2026 - 7 Informationen zur Errichtung von unterirdischen...

Reduzieren

Wortprotokoll

 

Reduzieren

 

Diskussion Bauausschuss:

 

Der Bauamtsleiter erklärt die Vor- und Nachteile der Behälter.

 

Herr Krohn ist der Meinung, dass sich die Ansicht der Stellplätze selbst bei Unterflurcontainer nicht wesentlich verbessern wird. Er spricht sich für eine Abschirmung des Platzes durch einen Zaun sowie eine Videoüberwachung aus.

 

Herr Baetke ist verwundert über die hohen Kosten. Vergleichbare Schätzwerte aus einem anderen Amtsbereich gehen von nur ca. 35.000€ aus.

Er merkt an, dass die Standorte, die mit Unterflurcontainern ausgestattet sind, definitiv sauberer aussehen.

 

Herr Prahler bestätigt das Vorliegen eines Haushaltsdefizites. Es würde daher auch kein Personal für die Einrichtung eines Standortes für Sekundärrohstoffe zur Verfügung gestellt werden können.

Eine Überwachung des Platzes per Videoüberwachung aufgrund der derzeitigen, sich wiederholenden Vermüllung wird angesprochen. Diese Maßnahme ist jedoch aus Datenschutzgründen nicht realisierbar.

Ein Konzept bzgl. einer privaten Stellfläche für die Müllbehälter wird kurz erläutert.

 

Herr Baetke weist auf die Förderung von 1,50€ pro Einwohner des Landkreises Nordwestmecklenburg hin. Diese sollten genutzt werden.

 

Herr Schulz erkundigt sich, ob für die Abholung der Container ein extra LKW notwendig sei. Dieses wird verneint.

 

Man ist sich mehrheitlich einig, dass die Kosten zu hoch sind und das Projekt zu diesen Bedingungen eher nicht zu realisieren ist. Es wird sich für eine Begrünung mit einer Hecke ausgesprochen.

 

 

Reduzieren

 

 

Reduzieren

Sachverhalt:

Auf Grund der wiederkehrenden Abfallablagerungen neben den vorhandenen oberirdisch aufgestellten Wertsammelsammelcontainern und der wiederkehrender Beschwerden ist die Errichtung von unterirdischen Wertstoffsammelcontainern an den vorhandenen Standorten angedacht. Im Rahmen der laufenden Straßenbauvorhaben im Stadtgebiet wird die Umgestaltung der vorhandenen oberirdischen Wertstoffsammeldepots in unterirdische Anlagen wo möglich angestrebt (Sanierungsgebiet Ploggenseering). 

Für den Standort Gebhartstraße mit insgesamt 17 vorhandenen Wertstoffsammelcontainer für Papier und Altglas wurde die als Anlage beigefügte Kostenschätzung für den Umbau auf unterirdische Sammeldepots erarbeitet. Nach dem Umbau auf Unterflurwertstoff-sammelcontainer wird hierbei das gleiche Volumen an Sammelcontainern zur Verfügung gestellt, wie im jetzigen Bestand. Die Sammelcontainer für Bekleidung verbleiben als oberirdische Container. Unterflursammelsysteme für Bekleidung sind am Markt zur Zeit noch nicht verfügbar.

Mit dem Umbau erfolgt gleichzeitig die Errichtung einer Platzbeleuchtung aus üblichen Straßenlampen. Die Befestigung des Platzes wird erneuert und erfolgt in Pflasterbauweise. Die bestehende Zaunanlage wird erneuert.     

Die geschätzten Gesamtkosten für den Umbau des Wertstoffsammeldepots Gebhartstraße belaufen sich auf rund 310.000 €.

Für die Errichtung von unterirdischen Wertstoffsammelcontainern ist eine Baugenehmigung gemäß Landesbauordnung erforderlich.

Zu den im jetzigen Betrieb entstehenden Unterhaltskosten (Reinigung der Containerstellplätze durch den Bauhof) kommen bei unterirdischen Wertstoffsammelbehälter noch die Kosten für Wartung und ggf. Reparatur der technischen Ausstattung (unterirdische Sammelcontainer) hinzu.

Hinweis aus der Verwaltung: Diese Baumaßnahme ist in der Haushaltsplanung 2025/2026 nicht enthalten. Für ein solches Vorhaben gibt es nach jetzigem Kenntnisstand keine Fördermittel.

Reduzieren

Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://grevesmuehlen.sitzung-mv.de/public/to020?SILFDNR=1001226&TOLFDNR=1025567&selfaction=print