26.01.2026 - 7 Analyse des Haushaltsplanes der Stadt Grevesmüh...

Reduzieren

Herr Rehwaldt berichtet anhand einer Powerpoint-Präsentation über folgende Teilbereiche:

Beim Stadtfest resultieren die Kostensteigerungen im Wesentlichen aus den Kosten für den Bauhof.

Herr Pagels fragt nach der Tendenz der Kostensteigerungen in den kommenden Jahren. Herr Prahler erklärt, dass mögliche Stellschrauben über politische Entscheidungen beeinflusst werden. Die Bauhofleistungen können eher nicht durch Drittanbieter minimiert werden.

Herr Schiffner stellt fest, dass die Professionalität des Bauhofes eben auch Geld kostet.

 

Herr Rehwaldt geht weiterhin auf die übrigen Veranstaltungen der Stadt Grevesmühlen ein. Auch hier stiegen die Bauhofkosten. Die Schwankungen resultieren aus zusätzlichen Veranstaltungen, wie der NDR-Sommerparty. Herr Prahler weist darauf hin, dass weitere Veranstaltungen durch die Vereine, wie z.B. die Kulturbanausen organisiert werden. Die Einbindung des Ehrenamts, ist daher enorm wichtig, damit die Kosten im Rahmen bleiben.

 

Herr Rehwaldt berichtet zudem von der Vermietung städtischer Räumlichkeiten.

Herr Prahler kündigt an, dass die Anpassung der Entgeltverordnung ebenfalls in Kürze auf die Tagesordnung gesetzt wird.

 

Des Weiteren wird die Kita “Am Lustgarten” betrachtet. Der Zuschussbedarf hat sich nach den letzten Entgeltverhandlungen reduziert, dennoch trägt sich die Einrichtung nicht selbst. Der Bürgermeister berichtet, dass im Zusammenhang mit sinkenden Kinderzahlen flexibel reagiert werden muss, insbesondere wenn andere Träger ihre Einrichtungen schließen.

 

Hinsichtlich der durch die Stadt an andere Träger zu zahlenden Wohnsitzgemeindeanteile für Kinder in anderen Einrichtungen zeigt sich, dass diese Kosten stark steigen.

 

Zur Schulsozialarbeit: Diese wird finanziert über den ESF. Wir haben lediglich einen Anteil zu tragen. Schwankungen entstehen durch zwischenzeitlich nicht besetzte Stellen. Der städtische Zuschuss beläuft sich mittlerweile auf knapp 100 Tsd. Euro.

 

Jugendsozialarbeit: Hier wird die Finanzierung der Arbeit der Diakonie im Rahmen des Jugendclubs dargestellt. Hinsichtlich der Diskussion um den Bedarf eines Streetworkers ist, so Herr Prahler, über Kosten von rund 100 Tsd. Euro pro Streetworker zu sprechen.

 

Schulen: Anhand der Zahlen wird deutlich, dass insbesondere Investitionen im Rahmen des Digitalpakts zu Kostensteigerungen geführt haben. Auch steigende Reinigungsleistungen sind zu verzeichnen. Es wird über eine mögliche Zusammenfassung von Grund- und Regionalschule zu einer Schule diskutiert. Dies würde jedoch aus Sicht von Herrn Prahler nicht zu signifikanten Einsparungen führen. Es wird auch auf die Wirkungsweise und die Erträge des Schullastenausgleiches eingegangen.