06.10.2025 - 18 Antrag der Zählgemeinschaft Die Linke & grevesm...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

 

Herr Finger beantragt im Namen der CDU Fraktion den Antrag in den Umwelt- und Ordnungsausschuss zu verschieben.

 

Herr Bendiks erläutert kurz den Antrag. Für die Zählgemeinschaft Die Linke & grevesmühlen.jetzt wäre es auch in Ordnung, wenn zu der Thematik eine Broschüre für die Bürgerinnen und Bürger erstellt wird.

 

Herr Gehrke als Ausschussvorsitzender spricht sich für die Verschiebung in den Umwelt- und Ordnungsausschuss aus. Er erkundigt sich, wie weit der Ausschuss hier tätig werden soll bzw. wie das Ergebnis aussehen soll.

 

Herr Bendiks erläutert, dass evtl. Cooling Points eingerichtet werden könnten oder auch Wasserspender aufgestellt werden könnten. Es sollte auch geklärt werden, was bei Notfällen zu tun ist. Hier könnten auch Betroffene zu Rate gezogen werden.

 

Der Bürgermeister berichtet, dass es seit mehreren Wochen Gespräche mit dem Gesundheitsamt des Landkreises NWM zu dieser Thematik gibt. Auch er schlägt vor diesen Antrag in den Umwelt- und Ordnungsausschuss zu verweisen und den Leiter des Gesundheitsamtes dazu einzuladen, da der Landkreis bereits intensiv daran arbeitet.

 

Herr Baetke meldet sich zu Wort und teilt mit, dass die SPD Fraktion den Antrag und den Verweis in den Umwelt- und Ordnungsausschuss begrüßt.

 

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Beschluss:

Die Stadtvertretung Grevesmühlen beschließt, die Verwaltung zu beauftragen, einen Hitzeschutzplan für die Stadt Grevesmühlen zu erstellen.

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Abstimmungsergebnis zum Antrag von Herrn Finger:

Gesetzl. Anzahl der Vertreter:

22

  • davon anwesend:

17

Ja-Stimmen:

17

Nein-Stimmen:

0

Enthaltungen:

0

 

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Sachverhalt:

Hitzeschutzpläne haben das Ziel, die Themen Hitzeprävention und Hitzeschutz in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung zu rücken. Gleichzeitig sollen Maßnahmen im Zusammenhang mit Hitze und UV-Belastung für die Bevölkerung – insbesondere besonders gefährdete Personengruppen – etabliert werden.

In diesem Jahr veröffentlichte das Land Mecklenburg-Vorpommern den „Gesundheitsbezogenen Hitzeschutzplan Mecklenburg-Vorpommern“. Dieser soll dazu beitragen, gesundheitliche Beeinträchtigungen im Zusammenhang mit klimatischen Veränderungen und den daraus resultierenden Gesundheitsrisiken zu mildern. Dieser Plan steht den Kommunen, wie in diesem Fall auch der Stadt Grevesmühlen, zur Verfügung. Die Stadt Grevesmühlen sollte daher diesen Plan als Grundlage nutzen und einen für die Stadt angepassten sowie praxisnahen Plan

erstellen. Darin enthalten sind auch Elemente für die zukünftige Stadtplanung und das Bauwesen, die kreativen Raum für Ideen lässt. Mögliche praxisbezogene Maßnahmen könnten beispielsweise Cooling Points, die Begrünung von Betonflächen oder auch Mini-Waldinseln mit Messsensoren sein. Darüber hinaus könnten in Gewerbegebieten größere Flächen zur Umsetzung konkreter Ansätze genutzt werden. Der

Hitzeschutzplan sollte fortlaufend evaluiert und aktualisiert werden, um neue Erkenntnisse oder Änderungen einfließen zu lassen. Um die Bevölkerung entsprechend zu informieren und aufzuklären, wäre zudem die Veröffentlichung einer Broschüre als Print- und Digitalmedium sinnvoll.

Die Stadt Grevesmühlen sollte daher einen Hitzeschutzplan erstellen, um für die Zukunft ein Konzept für dieses Starkwetterereignis zu haben und um die Bürgerinnen und Bürger zu schützen.

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://grevesmuehlen.sitzung-mv.de/public/to020?SILFDNR=1000935&TOLFDNR=1023814&selfaction=print