14.07.2025 - 17 Antrag der CDU Antrag - Förderung der gastronom...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 17
- Gremium:
- Stadtvertretung Grevesmühlen
- Datum:
- Mo., 14.07.2025
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 18:30
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorlage öffentlich
- Federführend:
- Haupt- und Ordnungsamt
- Bearbeiter:
- Inka Berg
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Finger erläutert den vorliegenden Antrag der CDU-Fraktion.
Herr Schiffner ist der Meinung, dass das Konzept nicht in die vorhandene Struktur in Grevesmühlen passt. Es berücksichtigt nicht das vorhandene Engagement in der Stadt, was es schon gibt. Jede Stadt hat die Gastronomie, die sie „verdient“. Wenn Bedarf bestehen würde, sieht er die Aufgabe beim Gewerbeverein.
Sachverhalt:
Die CDU-Fraktion in der Stadtvertretung Grevesmühlen bittet die Stadtverwaltung zu prüfen, mit welchen innovativen Maßnahmen die gastronomische Vielfalt in Grevesmühlen gezielt gestärkt und weiterentwickelt werden kann. Ziel ist es, neue kulinarische Impulse zu setzen, Gründungen zu fördern, bestehende Angebote zu vernetzen und den öffentlichen Raum erlebnisreicher zu gestalten.
Wir schlagen vor, im Rahmen der Prüfung insbesondere folgende (auch unkonventionelle) Ansätze einzubeziehen:
Konkrete Prüfansätze:
1. „Gastro-Startbox Grevesmühlen“ – Pop-up-Förderung für Junggastronomen
Bereitstellung temporärer Standorte (Container, Tiny Restaurants, mobile Küchen) für 3–6 Monate zur Erprobung neuer Gastronomiekonzepte (z. B. syrischer Imbiss, veganer Brunch-Spot, Mecklenburger Streetfood).
Flankiert von einem kleinen Startstipendium, Mentoring durch lokale Gastronomen und medialer Begleitung.
2. Kulinarischer Abendmarkt auf dem Marktplatz (1×/Monat)
Mischung aus Streetfood, Wein, Musik und Handwerk.
Anreizsystem für neue Anbieter durch Erlass von Standgebühren bei Erstteilnahme oder neuartigen Konzepten.
3. „Grevesmühlener Gastro-Patenschaften“
Restaurants oder Cafés übernehmen Patenschaften für kleine Grünflächen in ihrem Umfeld und erhalten im Gegenzug gestalterische Freiheiten für Außenflächen (Lichter, Kunstobjekte, Mini-Terrassen) – kombiniert mit einem Wettbewerb um die schönste gastronomische Fläche der Stadt.
4. Kulinarisches Schaufenster in leerstehenden Läden
Zwischennutzung leerer Innenstadträume als temporäre Probierküchen, Ausstellungsflächen für lokale Produzenten oder digitale Food-Konzepte. In Kooperation mit Schulen, Sozialeinrichtungen, Startups oder Künstlergruppen.
5. Grevesmühlen als „Testfeld für KI in der Gastronomie“
Pilotprojekt mit Hochschulen oder Startups zur Nutzung von KI-gesteuerten Bestellsystemen in der Verbindung mit der Plattform "Grevesmühlen erleben", digitalen Speisekarten, Gutschein-Push-Nachrichten in mehreren Sprachen oder smartem Gastro-Management (z. B. gegen Lebensmittelverschwendung).
6. „Stammtisch Vielfalt“ – Runder Tisch der Gastronomie
Einrichtung eines regelmäßigen Austauschs zwischen Verwaltung, Gastronomen, Lieferanten und Tourismusakteuren zur gemeinsamen Entwicklung von Ideen, Synergien und Förderstrategien.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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