17.03.2025 - 2 Einwohnerfragestunde

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Wortprotokoll

1 Einwohner vertritt die Hundehalter der Stadt Grevesmühlen. Es wird bemängelt, dass es zu wenig Mülleimer, vor allem außerhalb des Stadtzentrums, gibt. Die Wege zum entsorgen des Hundekotes sind einfach zu lang. Weiterhin wird die Frage gestellt, ob eine Einzäunung der Hundewiese im Park, eventuell auch mittels Hecke, möglich ist.

 

Herr Janke antwortet, dass eine Umzäunung des Hundeplatzes bereits im Haupt-, Umwelt-, und Bauausschuss thematisiert und abgelehnt worden ist.

 

Herr Zachey bestätigt dies. Der Pflegeaufwand, vor allem durch die Pflanzung einer Hecke, wäre zu hoch.

 

Herr Gehrke stimmt dem zu. Eine Umfriedung mittels Einzäunung ist optisch auch eher unansehnlich. Bezüglich der Mülleimer stimmt Herr Gehrke den Ausführungen des Einwohners zu. Vor allem außerhalb der Innenstadt besteht hier Bedarf.

 

Frau Münter sagt, dass es genug Hundekotbeutelspender gebe und hier maximal über die Anschaffung von Mülleimern gesprochen werden müsste. Weiterhin gibt sie zu bedenken, dass bei Erhöhung der Mülleimeranzahl auch der Arbeitsaufwand für den Bauhof steigt.

 

Herr Gehrke und Herr Krohn erklären, dass die CDU Fraktion einen Antrag zur Erhöhung der Mülleimer in der nächsten Sitzung des Umweltausschusses stellen wird.

 

Der Einwohner fragt, ob es möglicherweise eine Ersatzfläche für eine eingezäunte Hundewiese gibt.

 

Frau Münter antwortet, dass dies nicht angedacht sei. Dies wurde bereits vor ca. 2-3 Jahren im Umweltausschuss besprochen und abgelehnt. Jeder Hundehalter sei schließlich selbst für seinen Hund verantwortlich und muss, bei Erfordernis, eigenständig eine Hundeschule aufsuchen.

 

Herr Krohn ergänzt, dass es auch die Möglichkeit gibt mit dem Hundesportverein in Kontakt zu treten. Dieser besitzt schließlich ein eingezäuntes Grundstück.

 

Die Mitglieder des Umweltausschusses einigen sich darauf, dennoch Vorschläge für eine Ausweichfläche zu nächsten Sitzung eingebracht werden sollen.

 

2 Einwohner möchten den Stand zum Thema Bäckergang wissen. Können hier die beiden Parkplätze gegenüber der Einfahrt zum Bäckergang gesperrt werden?

 

Herr Ludwig antwortet, dass dies die einzige Möglichkeit sei.

 

Frau Münter gibt zu bedenken, dass durch die Sperrung dauerhaft 2 Parkplätze wegfallen. Falls die Einwohner des Bäckerganges mal eine Lieferung von z.B. Baumaterial mittels Anhänger etc. bekommen, könnte eine Sperrung der Parkplätze auch mittels Sondernutzungserlaubnis geregelt werden.

 

Herr Gehrke spricht sich für ein dauerhaftes Halteverbot aus.

 

Herr Holter fragt, ob es nicht sinnvoll wäre eine dauerhafte Absperrung auf die Parkfläche zu stellen. Diese könnte man ca. 10 bis 30 cm vom Gehweg positionieren. Auf diese Weise wäre noch genügend Platz zum Rangieren gegeben.

 

Herr Krohn ergänzt, dass es mehrere Möglichkeiten gibt die Flächen zu sperren. Z.B. mittels Halteverbot, Kölner Teller, Absperrung usw.

 

Frau Burmeister sagt, dass ein Halteverbot durchaus möglich ist. Dies hat der Landkreis bereits signalisiert.

 

Die Mitglieder des Umweltausschusses sprechen sich für ein Absolutes Halteverbot in Verbindung mit Kölner Tellern aus. Das Ordnungsamt bekommt die Aufgabe die Möglichkeit der Errichtung zu prüfen.