17.02.2025 - 13 Antrag der Zählgemeinschaft Die Linke & grevesm...

Beschluss:
verwiesen
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Wortprotokoll

 

Herr Bendiks erläutert den vorliegenden Antrag.

 

Der Bürgermeister widerspricht diesem Antrag formell, da die Finanzierung nicht ausreichend dargelegt ist. Die Stadtverwaltung ist zudem nicht in der Lage so eine Konzeption zu erarbeiten, da sie in weiten Teilen nicht zuständig ist. .

 

Herr Schiffner merkt an, dass die Grundtendenz des Antrages zu verstehen ist. Er erinnert daran, dass während der Corona Zeit ein Flyer mit Informationen für die Bürger entworfen wurde und regt hier eine Aktualisierung an. Die SPD Fraktion beantragt den Verweis in einen Fachausschuss.

 

Herr Schulz merkt an, dass der Antrag wohl falsch verstanden wurde. Es ist wichtig zu klären, was passiert, wenn der Zweckverband nicht mehr handlungsfähig ist, weil beispielsweise die Leitungen kein Wasser mehr aufnehmen.

 

Herr Baetke beantragt den Verweis in den Umweltausschuss und den Bauausschuss.

 

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Beschluss:

Die Stadtvertretung Grevesmühlen beschließt, die Verwaltung zu beauftragen, eine Starkregengefahrenkarte für die Stadt Grevesmühlen zu erstellen.

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Abstimmungsergebnis zum Antrag von Herrn Baetke:

Gesetzl. Anzahl der Vertreter:

22

  • davon anwesend:

17

Ja-Stimmen:

17

Nein-Stimmen:

0

Enthaltungen:

0

 

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Sachverhalt:

Eine Starkregengefahrenkarte visualisiert die potentielle Überflutungsgefährdung bei Starkregen der geographischen Karte eines Gebietes. Abgebildet sind auf der Karte die Wassertiefen, Fließgeschwindigkeiten und Fließwege. Mögliche Überflutungsgebiete werden dunkelblau dargestellt. Diese abstrakte Bedrohung dient beispielsweise der Einschätzung der Gefährdung an dem Wohnort der Bürgerinnen und Bürger.

Im Jahr 2019 wurde die Stadt Grevesmühlen und ihre Bewohnerinnen und Bewohner durch ein heftiges Starkregenereignis überrascht. Mehrere Straßenzüge, Grundstücke, Keller, etc. waren überflutet. Eine Starkregengefahrenkarte könnte präventiv und in Vorbereitung solcher Ereignisse intensiven Niederschlags als Grundlage dienen. In Kooperation mit der Expertise des Zweckverbandes könnte in diesem Zusammenhang

eine Gefährdungsanalyse mit Aufbau eines Niederschlags-Abfluss-Modells erfolgen. Weiterhin sollte eine Risikoanalyse die potentiellen Folgen einer Überflutung durch Sturzfluten, der Kanalisation und Oberflächengewässer abschätzen und den Handlungsbedarf sowie Maßnahmen unterschiedlicher Lösungsansätze aufzeigen. Diese Starkregengefahrenkarte sollte dann auf der Internetseite der Stadt Grevesmühlen frei

zugänglich sein und auch in möglicherweise Schaukästen ausgehängt werden. Seit dem letzten Jahr verfügt die Stadt Schwerin über eine Starkregengefahrenkarte. 

Die Stadt Schwerin könnte somit als Anlaufstelle für Fragen fungieren. Die Stadt Grevesmühlen sollte daher eine Starkregengefahrenkarte erstellen, um die Bürgerinnen und Bürger noch besser auf Starkregen vorzubereiten.

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://grevesmuehlen.sitzung-mv.de/public/to020?SILFDNR=1000912&TOLFDNR=1020865&selfaction=print