23.09.2024 - 4 Einwohnerfragestunde

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Wortprotokoll

 

Frau Ahrens-Rocholl spricht den Bike Park an und kritisiert, dass die Bäume teilweise zu dicht an der Fahrbahn gepflanzt wurden. Weiterhin spricht sie die Jugend in Grevesmühlen an und empfiehlt mehr persönliche Kontaktmöglichkeiten. Dies könnte über eine Kampagne der Vereine erfolgen. Auch ein Streetworker wäre wünschenswert, als Ergänzung zum Jugendclub. Aus ihrer Sicht müssen auch die Schulen aktiver werden.

 

Frau Groth spricht den Projekttag in der regionalen Schule an und betont, dass sich die Jugendlichen eine Überdachung im Bereich der Bürgerwiese wünschen. Aus ihrer Sicht sollte das Thema Jugendparlament stärker vorangetrieben werden.

 

Der Bürgermeister sichert eine Prüfung zum Thema Bäume am Bike Park zu. Zum Thema Jugendliche merkt er an, dass es sich um einzelne Gruppen handelt, die Probleme bereiten. Die Stadt Grevesmühlen hat zum Thema Streetworker an einem Bundeswettbewerb teilgenommen, in der Hoffnung über diese Fördermöglichkeit zwei Streetworker einsetzen zu können. Das Jugendparlament wird praktiziert, jedoch in offener Form. Es sind quartalsweise Treffen vereinbart. Der nächste Termin ist bereits anberaumt. Zum Thema Überdachung kann er berichten, dass für zwei Standorte (Bürgerwiese und Bike Park) eine Umsetzung erfolgt.

 

Herr Holter meldet sich zu Wort und kritisiert, dass die Ortsteile teilweise stiefmütterlich behandelt werden. Die Anregungen der Ortsteilbegehungen werden nicht umgesetzt. Auch das Problem Löschwasser wurde noch nicht gelöst. Im Juni, Juli und September hat er die Stadtwerke über 4 defekte Straßenlampen informiert. Passiert ist noch nichts und die dunkle Jahreszeit beginnt. Weiterhin spricht er den Rad- und Wanderweg an und, der in diesem Jahr nicht gemäht wurde und in den letzten Jahren verkommen ist.

 

Der Bürgermeister entgegnet, dass das Löschwasser nicht einvernehmlich diskutiert wurde. Der Teich, der durch Herrn Holter als Löschwasserteich angeboten wurde, wurde als nicht notwendig erachtet. Die Punkte Straßeninstandsetzung und Regenwasser werden mit dem Bauhof besprochen. Das Thema Straßenlampen wird er mit den Stadtwerken besprechen. Zum Radwanderweg merkt er an, dass das Projekt Anfang der 90er Jahre entstanden ist und die politischen Gremien entschieden haben, dass es auf Grund der Instandsetzungskosten nur noch als Wanderweg ausgewiesen sein soll.

 

Herr Holter merkt zum Radwanderweg an, dass dieser dann aus den Radwanderkarten rausgenommen werden muss. Die Antwort zum Löschwasser ist für ihn nicht zufriedenstellend, da Brandschutz eine Pflichtaufgabe der Stadt ist.

 

Der Bürgermeister entgegnet, dass das Thema Löschwasser die Nutzung von Teichen nicht durch das Löschwasserkonzept vorgesehen ist. Die Wasserversorgung ist über die Trinkwasserleitungen vorgesehen.

 

Herr Weise möchte wissen, ob auf Ebene der Kommunalpolitik die Möglichkeit besteht über Windkraft zu diskutieren oder ob die Entscheidungen von höherer Stelle getroffen werden?

 

Der Bürgermeister informiert, dass das Ausweisen von Windeignungsgebieten dem regionalen Planungsverband obliegt. Dies ist eine Vertretung von 45 Delegierten aus Landkreisen und Städten. Für Windeignungsgebiete gibt es Beteiligungsverfahren.