10.10.2023 - 6 Anfragen und Mitteilungen

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Wortprotokoll

 

Herr Seemann- Rietsch informiert über den aktuellen Stand des Mehrzweckgebäudes an der Kapelle in Weitendorf:

  • Abnahme für Zimmermannsarbeiten letzten Freitag erfolgt
  • Dachdeckerarbeiten sind durch
  • Fliesenleger sollte fertig sein (wurde bisher noch nicht überprüft)
  • Malerarbeiten sind ebenfalls abgeschlossen
  • Türproblem (behindertengerechte Toilette, lichtes Maß von 0,90m nicht eingehalten) soll nachgearbeitet werden, Rahmen passt jedoch nicht
  • Bisher kein Termin von Pick Bau zur Abnahme genannt
  • Außenanlagen können in diesem Jahr vorauss. durch Eigenleistung Gemeinde nicht gestaltet werden (zu spät, Witterung)
  • Wirtschaftliche Nutzung Kapelle eher Frühjahr 2023
  • Planungsfehler hinsichtlich behindertengerechter Toilette wird seitens Architekten zugegeben

 

Es besteht eingehender Diskussionsbedarf bzgl. einiger gravierender Mängel, insbesondere aber wegen der behindertengerechten Ausstattung des Gebäudes.

 

Nach langer Diskussion wird festgehalten, dass die Fördermittel bis Jahresende wohl problemlos abgerechnet werden könnten und dass die Abnahme noch dieses Jahr erfolgen könnte.

 

Zum Thema Sanierung Regionale Schule Proseken wird folgendes ausgeführt:

  • Mängel von Fa. Galda sollen abgestellt werden (Probleme und Fehler beim Fenster- und Türeneinbau)
  • Extrem aufwendig mit den ausgewählten Firmen aus der Region wie z. B. Fa. Kohagen zusammen zu arbeiten (viele Baustellen gleichzeitig, keine Einhaltung gesetzter Termine, schwere Erreichbarkeit)
  • Gelder werden aus vorgenannten Gründen zurückgehalten
  • Faltstore sind ebenfalls nicht fachgemäß angebracht worden und müssen nachgearbeitet werden

 

Herr Seemann Rietsch führt aus, der der ausgewählte Bausachverständiger mitgeteilt hat, nur noch als beratender Ingenieur aufzutreten.

Dieser sollte sich die Schäden, veranlasst durch das Anbringen der Faltstores anschauen. Durch andere unsachgemäß ausgeführte Bauleistungen hat es reingeregnet und es wurden Feuchtigkeitsschäden festgestellt. Vermutlich verursacht durch Mängel beim Fenstereinbau. Hieraus resultieren voraussichtlich weitere Folgeschäden.

 

Herr Bahlcke ist sauer und stellt fest, dass das Ganze eine Farce für die Gemeinde ist.

 

Herr Stein erläutert, dass der Gutachter die Aufgabe wahrscheinlich falsch verstanden habe und nicht alle Mängel vollumfänglich angezeigt hat und verweist nochmal auf die Aufgabe des Gutachters. Der Gutachter wurde von Herrn Seemann- Rietsch ausgesucht.

 

Herr Fenner moniert, dass die Gemeinde nichts in der Hand habe und sich dies extrem nachteilig auswirken könnte. Es liegt weder ein schriftlicher Auftrag für einen Gutachter vor, noch eine Liste der geprüften und festgestellten Mängel. Er bittet darum, dass eine schriftliche Mängelliste unverzüglich nachgereicht wird bzw. das Protokoll der Begehung mit dem Gutachter.

 

Der Bürgermeister stellt klar, dass der Gutachter zunächst nur mit dem Auftrag der Feststellung von Feuchtigkeitsschäden bzgl. der Faltstores beauftragt werden sollte. Hierüber wurde seiner Meinung nach in der letzten GV diskutiert. In einem weiteren Schritt (also danach!) sollte dieser dann die allgemeinen Baumängel feststellen.

Herr Fenner interveniert sofort und teilt mit, dass das seiner Meinung nicht richtig sei. Der Gutachter sollte alle Baumängel aufnehmen.

 

Herr Stein führt aus, dass im Gespräch vor Ort nur geklärt wurde, wie es überhaupt mit den ganzen bisher aufgetretenen Mängeln weitergehen soll. Er spricht sich auch für eine spätere, separate Gutachterbeauftragung mit einem genau definierten Umfang aus.

 

Herr Helms-Ferlemann fasst nochmal zusammen und hält fest, dass ein Auftrag an einen Gutachter, so wie in der GV gewünscht, in dieser Form nicht ergangen ist.

Er fragt auch nach einem Protokoll des Gutachters sowie von den getroffenen Absprachen.

 

Daher wird keine Abnahme sowie keine Bezahlung!! für die Fensterarbeiten der Fa. Galda sowie für die Malerarbeiten der Fa. Kohagen durch den Bürgermeister bzw. durch die Verwaltung erfolgen.

 

Herr Fenner betont, dass er ein Gutachten für den gesamten Bauquerschnitt erstellt haben möchte. Herr Bahlcke stimmt dem zu.

 

Herr Seemann- Rietsch informiert, dass die Fassadenfarbe von der Schulleitung ausgesucht worden sei.

 

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